Jahrgang 2010/2011

1. Nebenjob: Prostitution
Studentische Sexarbeit im europäischen Vergleich

2. Eine für alle
Wie die Donau(-strategie) die Kooperation zwischen EU-Ländern, Nachbarstaaten und Zivilgesellschaft in Fluss bringen soll

3. Die Arktis im Wandel
Europas Norden – Vergessene Region oder Drehscheibe für Veränderungen?

4. Protestkulturen vier Ländern Europas
Demonstrieren, schimpfen, rappen oder schweigen ...

5. StadtIdeen
Die europäische Stadt in der Wissensgesellschaft

6. Einblicke
Gespräche mit Menschen in Europa

 

Die Ergebnisse der Projektgruppen sind in der Jahrespublikation »Projekt Europa 2010/11« erschienen, die über die Geschäftsstelle des Studienkollegs anzufragen ist. Die einzelnen Artikel der Projektgruppen sind auf dieser Seite als PDF zu finden.

 

1. Nebenjob: Prostitution
Studentische Sexarbeit im europäischen Vergleich

Das Phänomen von Studierenden, die sexuelle Dienstleistungen gegen Geld anbieten, polarisiert, schreckt ab, weckt auf oder zieht an. Trotz starker Medienpräsenz gibt es kaum wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema. Wir haben eine umfangreich angelegte Umfrage unter Studierenden durchgeführt und sind mit Betroffenen und Experten in Berlin, Paris und Kiew über Motivationen, Probleme, Selbst- und Fremdwahrnehmung ins Gespräch gekommen. Die Ergebnisse der Studie und der Interviews finden Sie hier.

Felix Betzler, Deutschland, Medizin
Eva Blumenschein, Deutschland, Englisch und Religion
Ludwig Schlemm, Deutschland, Medizin
Agne Stankeviciute, Litauen, Politikwissenschaft

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2. Eine für alle
Wie die Donau(-strategie) die Kooperation zwischen EU-Ländern, Nachbarstaaten und Zivilgesellschaft in Fluss bringen soll

Im April 2011 haben die EU-Staaten der Donaustrategie zugestimmt: Sie soll die »Makroregion Donauraum« in Bezug auf Infrastruktur, Ökologie, Wohlstand und Regierungsführung weiterbringen. Doch wer stellt sich was unter dem Donauraum vor, und kann/ soll die EU diesbezügliche Vorstellungen beeinflussen? Welche Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben den Entstehungsprozess gestaltet und was steht zwischen den Zeilen der Strategie?
Wir waren in sechs Donauländern und haben verschiedene Stakeholder interviewt. Diese Eindrücke haben wir in Beziehung zu den Zielen der Donaustrategie gesetzt und unser Ergebnis ist hier nachzulesen.

Adriana Guerenabarrena, Spanien, VWL
Kornél Kovács, Serbien, Linguistik
Marie-Theres von Schickfus, Deutschland, Internationale VWL
Klara Sucher, Deutschland, Politikwissenschaft

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3. Die Arktis im Wandel
Europas Norden – Vergessene Region oder Drehscheibe für Veränderungen?

Nicht nur geopolitisch ist die Arktis in den letzten Jahren in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, sie gehört auch zu den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Gebieten der Erde. Dies birgt ökologische und soziale Risiken, eröffnet vielerorts aber auch Chancen. Wir haben uns in den hohen Norden gewagt, um den Auswirkungen der Veränderungen für die europäische Arktisregion auf die Spur zu kommen. Mit einem Mosaik aus Visionen wollen wir zeigen, welche Perspektiven für die Region offenstehen, welche Relevanz die Arktis eigentlich für Europa aufweist und welchen Beitrag die Europäische Union zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region leisten kann. Folgen Sie uns auf eine spannende Reise in eine Welt voller Umbrüche!

Leo Köhler, Italien, Wirtschaftswissenschaften
Corina Murafa, Rumänien, Public Policy
Dominik Lahmann, Deutschland, Mathematik
Susanne Schwarz, Deutschland, Politikwissenschaft
Zinovia Tsikalaki, Griechenland, Wirtschaftswissenschaften

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4. Protestkulturen vier Ländern Europas
Demonstrieren, schimpfen, rappen oder schweigen ...

Wie verleihen Menschen in Europa ihrer Unzufriedenheit Ausdruck – und wie nicht? Während unserer Besuche in vier europäischen Ländern haben wir vier (Zivil-)Gesellschaften kennengelernt, die mit politischer Partizipation, Unzufriedenheit und Protest unterschiedlich umgehen. Daraus ist eine Filmdokumentation entstanden: Umwelt-Aktivisten, Gewerkschaftler, Migranten und junge Hip-Hopper erzählen, welche Formen ihr Engagement oder Zurückhaltung konkret annehmen. Und was tun Sie, wenn Sie unzufrieden sind?
Zu unserem Projekt ist ein Film entstanden, der als DVD über die Geschäftsstelle des Studienkollegs anzufragen ist. Weitere Informationen zum Film.

Timotheé Delacôte, Frankreich, Politikwissenschaft
Agne Kazlauskaite, Litauen, Politikwissenschaft
Julianna Redlich, Polen, Germanistik
Sarah Winands, Deutschland, Agrarwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften
Andrea Zsigmond, Rumänien, Politikwissenschaft

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5. StadtIdeen
Die europäische Stadt in der Wissensgesellschaft

Wir glauben, dass Städte die kulturellen und intellektuellen Treibhäuser Europas sind. Das räumliche Gefüge und die historisch-kulturelle Entwicklung machen europäische Städte seit jeher interessant. Auch der Diskurs, der sich aktuell um Begriffe wie »Wissensgesellschaft« und »Informationsrevolution« rankt, spielt hauptsächlich auf den städtischen Raum an. Daher haben wir danach gefragt, ob die Stadt sozusagen die »Hardware« der Wissensgesellschaft ist. Unsere Studienreisen führten uns in drei Städte, die das Spektrum der europäischen Stadtformen widerspiegeln: Manchester als Mutter aller Industriestädte, Istanbul als Brücke zwischen zwei Kontinenten und Berlin im Herzen des wiedervereinigten Europas. Die Ergebnisse finden Sie hier.

Jasper Bittner, Deutschland, Geschichte und Politikwissenschaft
Olga Bondarenko, Russland, Internationale Beziehungen
Ina Hinzer, Deutschland, Politikwissenschaft
Ben Mason, Großbritannien, Philosophie
Moritz Valeriano, Österreich, Raumplanung

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6. Einblicke
Gespräche mit Menschen in Europa

Wie leben Menschen in Europa? Wo wohnen sie? Was sind ihre Lebensvorstellungen, Werte und Prinzipien? Was würden sie sich für ihr Leben wünschen oder gerne verändern? Diesen und weiteren Fragen sind wir auf unseren Reisen nach Frankreich, Rumänien, Polen und Deutschland nachgegangen. Wir haben Menschen in Dörfern und Städten zu Hause besucht, uns mit ihnen unterhalten und die Gespräche mit Film- und Fotokameras festgehalten. So entstanden rund 50 Porträts von Persönlichkeiten verschiedenen Alters, unterschiedlicher Herkunft und Nationalität, die – jedes für sich – eine ganz eigene Lebenswelt und deren verschiedene Facetten widerspiegeln. Gerne möchten wir nun auch Ihnen die Möglichkeit geben, einige dieser Menschen kennenzulernen und laden Sie hierzu herzlich ein: in unserem Artikel oder auch mit unserem Film, der auf DVD bei der Geschäftsstelle des Studienkollegs anzufragen ist.

Johannes Brennecke, Deutschland, Biochemie
Paul Jasper, Deutschland, Public Policy
Aleksandra Łuczak, Polen, Germanistik
Maximilian Norz, Deutschland, VWL und Geschichte
Juliette Vazard, Frankreich, Philosophie
Miriam Yasbay, Deutschland, Sozialwissenschaften

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